Nachrichten aus der pharmaindustrie


Pradaxa® - Rabattvereinbarung mit der AOK Bayern gem. § 130a Abs. 8 SGB V                      ab dem 01.05.2016

 

Die AOK Bayern und Boehringer Ingelheim Pharma GmbH haben einen Rabattvertrag für den Wirkstoff Dabigatran abgeschlossen (Handelsname PRADAXA®).

Ziel des Vertrages ist, die Versorgung der Patienten unter Wahrung der Finanzierbarkeit unseres Gesundheitssystems in Bayern zu verbessern.

Stehen für eine Therapie mehrere Wirkstoffe zur Verfügung, gilt für die Auswahl das Wirtschaftlichkeitsgebot (§ 12 SGB V). Auszuwählen ist in der Regel derjenige Wirkstoff, der im Einzelfall zweckmäßig und wirtschaftlich für die Behandlung ist.

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft empfiehlt Vitamin-K-Antagonisten als Standardtherapie zur Antikoagulation. Vitamin-K-Antagonisten sind deutlich wirtschaftlicher als NOAKs. Für alle AOK-Bayern-Versicherten, die nicht mit VKA behandelt werden können, empfiehlt jedoch die AOK Bayern das rabattierte PRADAXA® als wirtschaftlichste Wahl innerhalb der NOAKs.

Anlass für den Abschluss eines Rabattvertrags für PRADAXA® war die Verfügbarkeit eines spezifischen Antidots (Praxbind®), das spezifisch für PRADAXA®-Patienten die Notfallversorgung erleichtern kann. Dies verbessert die medizinischen Nutzen-Risiko-Situation innerhalb der NOAKs zugunsten des Wirkstoffes Dabigatran.

Ergänzend möchte Boehringer Ingelheim darauf hinweisen, dass die bayerische Wirkstoffvereinbarung in der Fassung vom 01.12.2014 rabattierte Arzneimittel wie PRADAXA® als günstig für die Erreichung der Quoten wertet.

Für Rückfragen steht Ihnen der Regionalmanager Gesundheitspolitik Hr. Pasques unter 0178-2908995 gern zur Verfügung.