Aktuelles


Stark erhöhte Influenza-Aktivität in der Region: Wie Sie sich schützen können


Ingolstadt (intv) Die aktuelle Grippesaison geht noch bis zum Frühjahr und schon jetzt sind die Vorjahreswerte der Influenzameldungen überschritten.
In Ingolstadt gab es beispielsweise letzte Saison insgesamt 29 Fälle. Am Montag waren es schon 36, 13 davon allein letzte Woche.
In Eichstätt gab es genau gestern vor einem Jahr noch keine einzige Meldung. Jetzt sind es seit Dezember schon 67 Influenza-Krankheitsfälle, allein 10 Meldungen nur von Montag Vormittag.
Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen sind es weit mehr als doppelt so viele Influenza Meldungen als im Vorjahr.
Von allen Erkältungskrankheiten verläuft Influenza, also echte Grippe, am schwersten.

Um sich zu schützen, sollten Sie Körperkontakt vermeiden, und sich öfter am Tag die Hände waschen. Regelmäßiges Lüften senkt die Anzahl der Viren in der Luft und somit das Ansteckrisiko. Wen es schon erwischt hat, der sollte nicht in die Hände husten. Bei der nächsten Berührung könnten Sie Viren verteilen. Besser ist die Ellenbeuge. Prof. Dr. med Siegfried Jedamzik empfiehlt, neben Bewegung und Vitamin C, die Grippeschutzimpfung. Patienten die sich konsequent ab Oktober impfen würden, hätten einen starken Schutz und eine allgemeine Verbesserung der Abwehrkräfte.  Vor Nebenwirkungen brauche man keine Angst haben. Impfungen werden Gentechnisch hergestellt und seien sehr gut verträglich. Er selbst habe bei seinen Patieten seit zehn Jahren keine Nebenwirkungen beobachtet.
Der beste Zeitpunkt für die Grippeschutzimpfung ist im Herbst. Wer sich jetzt noch impfen lassen will, kann das grundsätzlich tun. Aber in den meisten Arztpraxen ist jetzt kein Impfstoff mehr übrig.


Ingolstadt, 12. Dezember 2016: Das Praxisnetz GOIN startet heute in Kooperation mit der Bayerischen TelemedAllianz (BTA) ein zukunftsweisendes Modellprojekt, um Notaufnahmen und ärztliche Bereitschaftsdienste zu entlasten und Patienten bestmöglich zu versorgen.

 

Im medizinischen Notfall können sich Patienten der Region 10, also aus Ingolstadt sowie den Landkreisen Eichstätt, Pfaffenhofen und Neuburg-Schrobenhausen, künftig im Rahmen von „GOINakut“ kostenfrei beraten lassen, welche Einrichtung sie mit ihren Beschwerden aufsuchen sollten. Hierbei wird anhand von wissenschaftlich validierten Fragebögen eine Einschätzung abgegeben, ob sie in die Notaufnahme eines Krankenhauses oder zu einem Bereitschaftsarzt gehen sollten oder ob es ausreicht, dass sie in den nächsten Stunden oder am nächsten Tag ihren Haus- oder Facharzt oder eine Apotheke aufsuchen. Für das Projekt haben GOIN und die BTA gemeinsam mit ihrem Partner, der AWP Service Deutschland GmbH, eine Servicenummer eingerichtet (0841 / 8 866 866), unter der Ärzte täglich und rund um die Uhr für die Anfragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen. In lebensbedrohlichen Notfällen sollen sich die Patienten natürlich nach wie vor an die Rettungsleitstelle unter der Nummer 112 wenden.

 

Mit GOINakut sollen aber nicht nur die Ärzte und Krankenhäuser entlastet werden. „Im Praxisnetz GOIN möchten wir rund um die Uhr für unsere Patienten da sein“, erklärt Prof. Dr. med. Siegfried Jedamzik, Vorstand von GOIN und Geschäftsführer der BTA. „Mit der telefonischen Beratung im Rahmen von GOINakut möchten wir unseren Patienten das sichere Gefühl geben, dass sie sich mit ihren Beschwerden jederzeit an einen kompetenten Ansprechpartner wenden können.“ Um den Service nutzen zu können, müssen sich Patienten lediglich per Post oder Fax, über die Homepage (www.goinakut.de) oder über die GOINakut‑App registrieren und eine Einwilligungserklärung abgeben.

 

Dass ein derartiges System einer telefonischen Triage erfolgreich funktioniert, beweisen die Erfahrungen aus anderen Ländern wie England, Dänemark oder der Schweiz. Dort konnte die Anzahl der Patienten, die eine Notaufnahme oder Bereitschaftspraxis aufsuchen, deutlich reduziert werden. In vielen Fällen konnten sich die Anrufer nach der Beratung selbst helfen. Die große Mehrheit der Anrufer zeigte sich dabei zufrieden mit der telefonischen Beratung.

Zunächst soll GOINakut bis 12.06.2017 in der Region 10 erprobt werden. Ist der Testlauf erfolgreich, soll das Projekt fortgesetzt werden und außerdem weiteren Regionen als Blaupause dienen. Ausführliche Informationen zu GOINakut sind im Internet unter www.goinakut.de zu finden. Wer immer die aktuellsten Neuigkeiten zu GOINakut erhalten möchte, sollte sich für den Newsletter der BTA anmelden – ganz einfach unter http://www.telemedallianz.de/presse_newsletter.html. Die BTA informiert darin laufend über GOINakut und ihre weiteren Projekte.

 

 

 

Kontakt:

Bayerische TelemedAllianz                                                                             GO IN e.V. und GmbH 
Nicolas Maier-Stocker                                                                                     Oberer Grasweg 50
Am Westpark 1                                                                                                85055 Ingolstadt
85057 Ingolstadt                                                                                            Tel.: 0841-886680
Tel.: 0841-3791639                                                                                        Mail: info@go-in-ingolstadt.de
Mail: maier-stocker@telemedallianz.de

 

 

 


GO IN Akut - so funktioniert es

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von GOINakut unter www.goinakut.de .


3. fachtagung für ein gesundes berufsleben


„Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt vermeiden, erkennen, gezielt behandeln und den

Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtern“.

Zu diesem Thema trafen sich am 12. Oktober 2016 Experte aus Wirtschaft und Praxis und diskutierten Konzepte und Lösungsansätze, wie sich psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt vermeiden lassen und wie man Betroffene durch eine lückenlose Versorgungskette bestmöglich behandelt und den Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtert.

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kooperation zum thema datenschutz für arztpraxen



20.09.2016 Düsseldorf / Ingolstadt

Die Telematikinfrastruktur und eGK ermöglichen einen systemübergreifenden Informationsaustausch zwischen Arztpraxen, Krankenhäusern, Apotheken und Krankenkassen. Unkomplizierte Prozesse und eine bessere Versorgung durch unterstützende und übergreifende IT-Systeme bringen aber zusätzlich einen erhöhten Anspruch an den Datenschutz und die Informationssicherheit mit sich.

Gemeinsam mit dem ISDSG initiiert das Praxisnetz GO IN eine Kooperation, um Arbeitshilfen für Arztpraxen zu entwickeln.

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weitere Informationen:
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podiumsdiskussion "schmerz lass nach!" - 14. Juli 2016


Eine gut besuchte Veranstaltung fand gestern Abend im Ärztehaus am Klinikum Ingolstadt statt. Eingeladen hatten zu dieser Podiumsdiskussion rund um das Thema Schmerz die Therapeutische Interessen Gemeinschaft Region 10 e.V. (TIG), der Gesundheitspolitische Arbeitskreis der CSU (GPA) und das Ärztenetz GO IN e.V.

 

Der Raum war mit über 60 interessierten Zuhörern prall gefüllt und die Referenten gaben einen Überblick in verschiedenen Themenbereichen zum chronischen Schmerz und beantworteten Fragen der Zuhörer rund um das Thema.

Herr Grell, Physiotherapeut aus Ingolstadt und Dozent in der Physiotherapieschule Ingolstadt, begrüßte als Vorstand der TIG und GPA die Teilnehmer und das Publikum.

Das Grußwort sprach Christine Haderthauer, MdL und betonte dabei die Wichtigkeit der vernetzten Zusammenarbeit verschiedener Versorger im Gesundheitswesen bei der Behandlung von chronischen Schmerzen.

Herr Dr. Siegfried Jedamzik, Vorstandsvorsitzender des Ärztenetz GO IN e.V. und Facharzt für Allgemeinmedizin in Ingolstadt, moderierte die Veranstaltung und führte die Teilnehmer durch den Abend.

Einen Überblick zum anerkannten eigenständigen Krankheitsbild „chronischer Schmerz“ gab Dr. med. Norbert Gruber. Herr Dr. Gruber ist Oberarzt am Institut für Anästhesie im Klinikum Ingolstadt und überdies Leiter der Schmerzambulanzen am Klinikum Ingolstadt und St. Elisabeth in Neuburg. Mit über 30 Jahren Berufserfahrung im Bereich der Schmerztherapie gehört er zu den Vorreitern der speziellen Schmerzversorgung in der Region und erklärte den Anwesenden den Unterschied zwischen einem akutem Schmerz und einer möglichen Chronifizierung. Ab wann gilt ein Schmerzempfinden als chronisch, was versteht man unter einem „Schmerzgedächtnis“ und welche Therapieansätze werden in der Schmerzambulanz verfolgt.

Herr Grell berichtete als Physiotherapeut über die Prinzipien und die Behandlung in der manuellen Therapie und beantwortete Fragen von Betroffenen Patienten.

Der Leitende Oberarzt der Neurochirurgie im Klinikum Ingolstadt, Dr. med. Michael Schmutzler, berichtete in einem sehr ansprechenden Vortrag über die Behandlung, v.a. von Erkrankungen der Wirbelsäule, im Bereich der Neurochirurgie. Wann sind operative Eingriffe überhaupt sinnvoll, wie kann der Operateur den Betroffenen helfen und welche Fortschritte wurden im Bereich der Schmerzbehandlung am Klinikum Ingolstadt in den letzten Jahren etabliert.

Die Geschichte der Osteopathie und die Ansätze in der Behandlung von Patienten stellte Dr. med. Andreas Wiercinski vor. Die Osteopathie ist eine die Schulmedizin sinnvoll ergänzende Form der Medizin und Dr. Wiercinski erklärte die drei Ecksäulen der Behandlung, wie sie bereits von Andrew Taylor Still (1828-1917) beschrieben wurden.

Um einen Patienten mit chronischen Schmerzen ganzheitlich zu behandeln, bedarf es oftmals auch einer psychologischen Begleitung. Frau Dr. Claudia Schweiger, Psychologin und Schmerztherapeutin aus den Kliniken St. Elisabeth, beschrieb die psychologischen Auswirkungen auf die Lebensqualität durch chronische Schmerzen, da sich Schmerzen negativ auf alle Aspekte des Lebens auswirken können.

Am Ende der Veranstaltung konnten sich die Zuhörer noch persönlich mit Fragen an die Podiumsteilnehmer wenden. Interessante Gespräche, Tipps und Anregungen rundeten die Veranstaltung ab.

 


cast-seminar und workshop


Cast - Seminar und Workshop in Kooperation mit BSN medical "Schienentechniken mit Dynacast Prelude"

Am Mittwochnachmittag, den 15. Juni 2016 fand in der GO IN Geschäftsstelle ein Workshop zur Versorgung von Oberarm, Ellenbogen, Unterarm und Finger statt.

Wir bedanken uns bei der Referentin Fr. Krenz und den teilnehmenden Medizinischen Fachangestellten aus unseren GO IN-Mitgliedspraxen, für die sehr gelungene Veranstaltung und freuen uns auf weitere Seminare und Workshops.


go in setzt auf elektronische fallakte



9. interaktiver GO IN - DMP Fortbildungsworkshop


Am Samstag den 27.02.2016 fand wieder der jährliche GO IN - DMP Fortbildungsworkshop statt.

Die medizinische Regelfortbildung ist im Rahmen der DMP anerkannt und wurde von der BLÄK mit 6 Punkten zertifiziert.

 

Referenten:

  • KHK - Update:                Prof. Dr. med. Sven Waßmann, Isar Kliniken GmbH
  • Diabetes-Update:           Dr. med. Andreas Liebl, Chefarzt Diabetologie, Fachklinik Bad Heilbrunn
  • Asthma/COPD-Update:  Prof. Dr. Christian M. Kähler, Lungenzentrum Süd-West, Fachklinik Wangen
  • Gynäkologie-Update:     Prof. Dr. Babür Aydeniz, Direktor Frauenklinik und Leiter des Brustzentrum,                                                    Klinikum Ingolstadt

 


die KVB informiert


die KVB Kassenärztliche Bundesvereinigung informiert über:

 

Praxisnetze - Informationen zur Gründung,

                      Anerkennung und Förderung

 

weitere Informationen finden Sie unter

www.kvb.de


behandlung von gehörlosen (tauben) Patienten


Bei der Behandlung von gehörlosen (tauben) oder schwerhörigen Patienten übernimmt die Krankenkasse die Kosten für den Gebärdensprachdolmetscher. Oft bringen gehörlose oder hochgradig schwerhörige Patienten einen Gebärdensprachdolmetscher mit in die Sprechstunde. Wenn sich ein Patient mit seinem Arzt ohne Dolmetscher unterhalten möchte sind folgende Gespächsregeln sehr wichtig, um die Verständigung zu erleichtern:

  • Blickkontakt herstellen
  • immer zugewandt sprechen
  • Thema nennen
  • deutlich sprechen
  • Stift und Papier bereit halten
  • Sätze wiederholen
  • Lichtverhältnisse prüfen
  • Mund nicht abdecken
  • kurze Sätze formulieren
  • Ausdrucksstark sprechen
  • Fremdwörter vermeiden
  • Nachfragen stellen

 

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Ausführliche Informationen "Der gehörlose Patient"
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Bei Notfällen oder in akuten Situationen ist es wichtig einen Gebärdensprachdolmetscher mit einzubinden, um eine vollständig verständliche Kommunikation zu gewährleisten.

 

Dolmetscher in Ingolstadt:

  1. Dolmetschernotfalldienst:           0800 - 12 12 789  (von 17:00 bis 06:00 Uhr und am Wochenende 24h)
  2. Gehörlosenzentrum Ingolstadt:   0841 - 8850926 

 

Weitere Informationen und Kontaktdaten für Ärzte finden Sie im internen Bereich.


weiterbildungsverbund allgemeinmedizin


Weiterbildungsverbünde Allgemeinmedizin

 

Zukünftige Hausärzte stehen vor der Aufgabe, sich die erforderlichen Weiterbildungsabschnitte in Kliniken und Praxen in Eigenregie zu organisieren.

Der Weiterbildungsverbund soll sie hierbei unterstützen um eine allgemeinmedizinische Weiterbildung aus einer Hand anzubieten. Hierfür schließen sich Kliniken und niedergelassene Ärzte zu einem Weiterbildungsverbund zusammen. Dies bietet Ärztinnen und Ärzten die Möglichkeit, ihre komplette Weiterbildung in der Region mit garantierter Rotation durch alle erforderlichen Abschnitte zu absolvieren.

 

Der GO IN e.V. sieht es als eine seiner Aufgaben an, seinen Mitgliedsärzten zu ermöglichen, Assistenten zu beschäftigen und ggf. Nachfolger zu finden. Zu diesem Zweck wurden in der Vergangenheit Verträge mit dem Klinikum Ingolstadt,den Kliniken St. Elisabeth in Neuburg und den Kliniken im Natrupark Altmühltal in Kösching und Eichstätt geschlossen. Verschiedene Ärzte unseres Netzes beteiligen sich bereits an diesen regionalen Verbünden.

Ein Anliegen hierbei ist natürlich auch die Attraktivität der hausärztlichen Tätigkeit in der Region für junge Nachwuchsärzte zu steigern.

 

Weitere Informationen zur Weiterbildung Allgemeinmedizin finden Sie auch auf der Seite der KoStA (Koordinierungsstelle Allgemeinmedizin).

 

 

www.kosta-bayern.de


Die 4. Ausgabe unseres GO IN Wartezimmermagazins liegt ab sofort in Ihren GO IN Mitgliedspraxen für Sie aus.


In dieser Ausgabe möchten wir gern zwei Begriffe näher beleuchten, die im Gesundheitswesen immer häufiger Verwendung finden.

Netzwerke & Telemedizin

Was sind Netzwerke, welche Aufgabe und Ziele verfolgen sie? Da GO IN selbst eines der größten anerkannten Praxisnetze in Bayern ist, stellen wir Ihnen in einem Beitrag die vielfältigen Aufgaben unseres Netzes näher vor.

Die Telemedizin ist ein weiterer Begriff der immer mehr an Bedeutung gewinnt und die Bayerische Telemedallianz stellt sich und ihre Arbeit in dieser Ausgabe näher vor.

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ii. pflegestärkungsgesetz


Am 12. August 2015 hat das Bundeskabinett den Entwurf des II. Pflegestärkungsgesetzes beschlossen.

Es soll am 1. Januar 2016 in Kraft treten.


In diesem wird zum einen neu definiert, was Pflege heute ist und wer einen Anspruch darauf hat. Sie soll sich stärker am Grad der Selbstständigkeit eines Menschen orientieren.

 

Auf Grund des demographischen Wandels unserer Gesellschaft werden in Zukunft immer mehr Menschen im Alter auf Hilfe angewiesen sein.

Mit dem II. Pflegestärkungsgesetz sollen auch Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind und Unterstützung benötigen, stärker berücksichtigt werden.


Ab 2017 wird es dann 5 Pflegestufen geben, anstatt wie bisher 3. So sollen unter dem Strich mehr Menschen gesetzliche Pflegeleistungen erhalten.

Alle Pflegebedürftigen, die bereits Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten, werden ohne neue Begutachtung in das neue System übergeleitet. Es soll keiner der bisherigen Leistungsbezieher, durch das neue Gesetz, schlechter gestellt werden.


Mehr Leistungen und Qualität in der Pflege

 

Die Pflegeversicherung soll modernisiert werden. Hierbei soll der Pflegebedürftigkeitsbegriff neu definiert werden – also wer benötigt wie viel Pflege.

Nach einem neuen Begutachtungssystem soll es ab 2017 fünf Pflegestufen geben, anstatt wie bisher drei. So sollen sich Einschränkungen der Betroffenen im Alltag besser beurteilt werden können

 

Maßgeblich bei der Beurteilung der Pflegebedürftigkeit soll hierbei auch der Grad der Selbstständigkeit des Einzelnen sein. So können in Zukunft auch psychische Erkrankungen in die Beurteilung mit einfließen. Vor allem bei Demenzerkrankungen spielt dies. Laut Gesundheitsminister Gröhe, eine maßgebliche Rolle.

 

Die neue Pflegegrade führen auch zu einer Erhöhung der Leistungsbeiträge in der Pflege. So sollen auch Menschen die bisher keine Unterstützung erhalten haben, über die Pflegestufe 1 einen Anspruch erhalten. Personen die in einem Pflegeheim leben, erhalten einen Rechtsanspruch auf zusätzliche Aktivierung und Betreuung. Auch die pflegebedingten Eigenanteile für die Pflegegrade zwei bis fünf werden in jeder Einrichtung einheitlich festgelegt.

 

Wer bereits Leistungen erhält wird ohne erneute Begutachtung in das neue System übergeleitet. So soll auch verhindert werden, dass bisherige Leistungsbezieher schlechter gestellt werden.

Weiterhin soll die Zahl der Rehabilitationsmaßnahmen steigen, denn es gilt das Prinzip „Reha vor Pflege“.

 

Auch pflegende Angehörige sollen verstärkt unterstützt werden und erhalten einen eigenständigen Beratungsanspruch.

Die Absicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung soll verbessert werden und für alle Pflegepersonen (bisher nur Angehörige) wird eine Pflichtversicherung in der Arbeitslosenversicherung eingeführt. Auch der Versicherungsschutz in der Arbeitslosenversicherung wird verbessert. Die Pflegeversicherung soll zukünftig die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung, für Pflegepersonen zahlen, die aus dem Beruf aussteigen um sich um einen pflegebedürftigen Angehörigen zu kümmern.

 

Der Beitragssatz der Pflegeversicherung wird um 0,2 Beitragssatzpunkte ab dem Jahr 2017 erhöht.

weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit:

http://www.bmg.bund.de/themen/pflege/pflegestaerkungsgesetze.html


2. Fachtagung  für ein gesundes Berufsleben -                   Gesundheitsnetzwerk Leben

"Prävention, Rehabilitation, Reintegration und Nachsorge in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rentenversicherung"

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Pressekonferenz 2. Fachtagung
08 07 2015 PM GNL Fachtagung.pdf
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Auf der 2. Fachtagung für ein gesundes Berufsleben des Gesundheitsnetzwerkes Leben im Klinikum Ingolstadt, trafen sich Experten aus Wissenschaft und Praxis und diskutierten Konzepte und Lösungsansätze, wie man Prävention, Rehabilitation, Reintegration und Nachsorge in den Arbeitsprozess integrieren kann.

Durch den intensiven Austausch mit den anwesenden Akteuren aus dem Gesundheitssystem der Region wurden wichtige Erkenntnisse gewonnen, um die Zusammenarbeit schrittweise noch weiter zu verbessern.


Das Gesundheitsnetzwerk setzt sich für ein gesundes Berufsleben in der Region Ingolstadt ein. Ziel des Netzwerkes ist es, die medizinische Versorgung, bestehende Strukturen sowie Versorgungsabläufe zu optimieren, um zum Wohle der Patienten eine lückenlose Versorgungskette zu gewährleisten.


www.gesundheitsnetzwerk-leben.de

buchveröffentlichung "dem gutes tun, der leidet"

die 2. Fachtagung des Gesundheitsnetzwerkes Leben wurde mit einer Buchveröffentlichung begonnen.

Zum XXI. Welttag der Kranken im Februar 2013 hat sich die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt auf die Suche nach Antworten zum Thema Krankheit begeben.

Aus medizinischer, ökonomischer, ethischer und spiritueller Sicht wurden Lösungsansätze erörtert, wie eine Region entstehen kann, in der sich die Menschen wohlfühlen.

Viele Anregungen und Erkenntnisse stehen jetzt in dem Sammelband "dem Gutes tun, der leidet" der Öffentlichkeit zur Verfügung.

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buchvorstellung-dem-gutes-tun-der-leidet
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Praxisnetz GO IN - ein von der KVB "Anerkanntes Praxisnetz"

Wir freuen uns sehr Ihnen mitteilen zu können, dass unser Praxisnetz offiziell anerkannt wurde.

Nach der gesetzlichen Grundlage für die Anerkennung von Praxisnetzen nach § 87b des fünften Sozialgesetzbuches (SGB V), erfüllen wir alle Kriterien der Rahmenvorgaben, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KVB).


Die Anerkennung ist ein Belegt für die erfolgreiche Arbeit seit der Gründung im Jahre 2000.

Momentan dürfen wir uns über mehr als 400 Mitglieder freuen und sind somit eines der größten und am längsten bestehenden Netze innerhalb Deutschlands.





20. April 2015 - pressemitteilung gesundheitsnetzwerk leben

Deutsche Rentenversicherung als weiterer starker Partner

Ingolstadt, 20. April 2015 - Die Deutsche Rentenversicherung hat sich als weiterer Partner dem Gesundheitsnetzwerk Leben angeschlossen. Die Teilnehmer des Netzwerkes wollen ihre Zusammenarbeit zum Nutzen der Arbeitnehmer in der Region vertiefen und dabei bürokratische Barrieren abbauen. Das Ziel des Bündnisses ist es, die Gesundheit von Mitarbeitern zu fördern und auch gesundheitlich beeinträchtigte Arbeitnehmer bestmöglich im Beruf zu unterstützen. Frühzeitige Rehabilitationsleistungen, die den individuellen Bedürfnissen der Beschäftigten und den Anforderungen an deren Arbeitsplätze angepasst sind, sowie gezielte Präventionsmaßnahmen stehen dabei im Fokus.

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Pressemitteilung
Pressemitteilung für 20 04 2015 Gesundhe
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pressemitteilung - antikorruptionsgesetz bedroht ärztenetze

"Der Vorstand von MEDI GENO Deutschland sieht regionale Ärztenetze durch das Anti-Korruptionsgesetz bedroht. Sollte der Referentenentwurf Gesetz werden, würden sich die Rahmenbedingungen für Netze enorm verschlechtern."


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PM Anti-Korruptionsgesetz (2).pdf
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Pressemitteilung - GO IN Vorstand Dr. Siegfried Jedamzik im Interview in der ärztezeitung:

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Sonderbericht - MEDI GENO Deutschland - Förderer von Netzen
2014-11-26 Artikel ÄrzteZeitung.pdf
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