
Audi BKK und GO IN e.V. strukturieren Facharztvertrag neu - Facharztvertrag mit GO IN e.V. läuft zum 31. Dezember 2010 aus
- Neue Verträge sollen die Versorgung verbessern – erste Verhandlungen bereits für Oktober 2010 geplant
- Offener Dialog mit den Facharztgruppen gesucht
Ingolstadt, 1. Oktober 2010 – Die Audi BKK und GO IN e.V. haben
sich auf eine Beendigung des Rahmenvertrages zur regionalen
fachärztlichen Versorgung zum 31. Dezember 2010 geeinigt. Die
Vorteile für die teilnehmenden Fachärzte wurden durch die
Entwicklung im Gesundheitswesen in Teilbereichen überholt. Um
weiterhin Mehrwerte bieten zu können, sollen spezifische und
indikationsbezogene Kontrakte den alten Vertrag ersetzen und
so die Vorteile für die Patienten weiterhin sicherstellen.
Der am 5. Juni 2009 geschlossene Vertrag wurde unterzeichnet, um
die fachärztliche Vergütung zu stärken. Zu diesem Zeitpunkt war der
Abschluss ein innovativer und richtiger Schritt. Seitdem haben
Gesetzesänderungen sowie Honorarreformen (wie z.B. die Einführung
der qualitätsbezogenen Zusatzvolumina QZV zum 1. Juli 2010 und
eine Änderung der Honorarberechnung zum 1. Januar 2011) bei der
ärztlichen Vergütung dazu geführt, dass Fachärzte nicht mehr von
den geplanten Vorteilen profitieren. Neue Verhandlungen und
Verträge mit GO IN sind daher notwendig, um die innovativen
Versorgungskonzepte der Vertragspartner an die derzeitigen
Rahmenbedingungen anzupassen.
„Wir werden das gute Verhältnis zu den Ärzten in der Region nutzen,
um neue und spezifische Verträge mit den verschiedenen
Facharztgruppen im Praxisnetz GO IN abzuschließen, um weiterhin
die Vorteile für unsere Versicherten sicher zu stellen“, erklärt der
Vorstandsvorsitzende der Audi BKK, Gerhard Fuchs. Die Audi BKK
wird dabei offen auf die Ärzteschaft zugehen: „Die gewonnen
Erfahrungen des letzten Jahres werden in die Ausgestaltung der
neuen Verträge einfließen. Die Audi BKK wird bereits Mitte Oktober in
einen konstruktiven Dialog mit GO IN und den Fachärzten treten –
lediglich die gesetzlichen Rahmenbedingungen geben uns dabei die
Grenzen vor.“ Ein wichtiges Ziel der neuen Verträge wird die
Komplexitätsreduktion der Abrechnungssystematik sein.
Als bundesweit geöffnete Betriebskrankenkasse betreut die Audi BKK seit dem 10. September 2010 rund 425.000 Versicherte. In insgesamt 22 Service-Centern an allen Produktionsstandorten der Marken Volkswagen und Audi sowie in Neuburg, Singen, Seelze, Gifhorn, Helmstedt, Neumarkt, Augsburg, Ebern, Coburg, Netphen und Neunkirchen betreuen rund 400 Mitarbeiter die Versicherten persönlich und kompetent. Hauptsitz der Kasse ist Ingolstadt.