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Vorerst keine Zusatzbeiträge für Versicherte der Audi BKK

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GO IN Fach- und Hausärzte ziehen auch künftig an einem Strang

Ingolstadt, den 11.03.2010 – Die Audi BKK ist eine von 55 gesetzlichen Krankenkassen, die 2010 keine Zusatzbeiträge von ihren Mitgliedern verlangen wird. Dies ergab eine Umfrage der Zeitschrift Finanztest. Von 95 befragten Krankenkassen schließen nur 55 eine monatliche Beitragserhöhung aus.

Alle Versicherten der Audi BKK profitieren von diesem Vertrag. So erhalten sie neben zeitnahen Behandlungsterminen auch eine schnelle und kompetente fachärztliche Versorgung. Neben den Vorteilen des Facharztvertrages können sich die Audi BKK Mitglieder nun auch über den Verzicht von Zusatzbeiträgen freuen.

Während des GO IN Fachärztetreffens am 08.03.2010 zog Dr. med. Heribert Lindner, 2. Vorsitzender des Praxisnetzes GO IN eine düstere Bilanz für den zukünftigen Krankenkassenbeitrag: „Im Jahr 2050 wird es dreimal so viele über 80-Jährige geben wie Menschen bis 20 Jahre. Der Krankenkassenbeitrag müsste dann theoretisch bei 43% liegen.“ Wie die Politik diese Herausforderung meistern will, ist völlig im unklaren. Auch ist derzeit nicht absehbar, wie die Gesundheitspolitik in der näheren Zukunft aussehen wird.

Ganz klar kam bei der Versammlung zum Ausdruck, dass GO IN gegen eine weitere Merkantilisierung des Gesundheitswesens ist. Es kann nicht angehen, dass kapitalgesteuerte Krankenhausketten immer mehr in den Markt drängen, reihenweise kommunale Krankenhäuser aufkaufen, mit Lohndumping die Kosten senken nur, um mit den erwirtschafteten Erlösen die Aktienbesitzer zufrieden zu stellen. Dies ist vor allem angesichts der Finanzierung dieser Krankenhäuser durch den Steuerzahler ein unerträglicher Missstand. Ebenso verurteilt GO IN die Errichtung von MVZ´s durch kapitalgesteuerte Klinikketten, da hierbei die flächendeckende fachärztliche Versorgung und vor allem die Freiberuflichkeit der Vertragsärzte untergraben werden. GO IN, der Zusammenschluss von fünfhundert Haus- und Fachärzten der Region 10, wird die sich abzeichnenden Tendenzen kritisch im Auge behalten und sich für die von GO IN verfassten Ziele einsetzen: Erhalt der ärztlichen Freiberuflichkeit, Erhalt der wohnortnahen haus- und fachärztlichen Patientenversorgung, Abbau der überbordenden Bürokratie, angemessenes Honorar für eine hochwertige Patientenversorgung.

Gez.
1. Vorsitzender GO IN: Dr. Siegfried Jedamzik    2. Vorsitzender: Dr. Heribert Lindner



















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